Von der Idee.....
Das Unternehmer-Ehepaar Lehmann- Binz stand als seinerzeitige
Inhaber der Firma Binz Ambulance in ständigem Kontakt mit Notärzten
und Rettungssanitätern, Rettungsassistenten, mit Hilfsorganisationen,
den Herstellern medizinischer Geräte und der Automobilindustrie. Aufgrund
ihrer Erfahrungen und Eindrücke, die sie im Laufe der Jahre sammelten,
erkannten sie den Bedarf zur finanziellen Förderung und entschlossen
sich beide dazu, eine Stiftung zu gründen.
..... zur Realität
Im März 1987 gründeten die Eheleute Elisabeth Lehmann (†), geborene
Binz, und C. J. Ludwig Lehmann folglich die "Stiftung BINZ". Ziel war
es von Anfang an, die Notfallmedizin und das Rettungswesen in Deutschland
zu unterstützen. Als Zweck der Stiftung werden in der Satzung unter
anderem die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen, die Unterstützung
der Forschung und Entwicklung im Bereich der Notfallmedizin sowie die
Verbesserung der Aus- und Fortbildung von Notärzten und des Rettungsdienstpersonals
genannt. Zwischenzeitlich hat die Stiftung BINZ ihren Sitz nach Ulm,
dem deutschlandweit bekannten Zentrum der Notfallmedizin, verlegt.
Mitglieder des Vorstandes sind:
Dr. jur Hans-Dieter Lipppert, Akademischer Direktor,
Ulm
Vorsitzender des Vorstandes
Professor Dr. med. Karl- Heinz Altemeyer, Chefarzt
i. R., Saarbrücken, stellvertretender Vorsitzender
Professor Dr. med. Franz Konrad, Chefarzt, Sigmaringen
Peter Spiertz, Unternehmensberater, Ulm
Die Korrespondenzanschrift der Stiftung lautet:
Stiftung BINZ
Neuer Graben 21
89073 Ulm
Tel.: 0731 5006 5060
Fax: 0731 5006 5061
email: hans-dieter.lippert@uniklinik-ulm.de
Bankverbindung: Dresdner Bank Ulm 8 124 899 (630 800
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Was wurde bisher gefördert?
Aus der Vielzahl der bisher geförderten Projekte soll im Folgenden
nur eine kleine Auswahl zusammengestellt werden:
- Bereitstellung des Lehrbuches "Rettungsassistenten und Rettungssanitäter"
und zahlreichen anderen Ausbildungsmaterials
- Interdisziplinärer Workshop "Bestandsaufnahme Rettungsdienst 1990"
und darauf folgend ein Symposium, in dem - basierend auf den Empfehlungen
der Bestandsaufnahme - Leitlinien für die weiteren Entwicklungen im
Rettungsdienst erarbeitet wurden
- Studie zum Themenbereich "Qualitätsmanagement"
- Teilfinanzierung des Lehrbuches "Bergrettung"
- Förderung der Studie zur Entwicklung, Implementierung und Evaluation
der psychosozialen Aus- und Fortbildung von Rettungsassistenten innerhalb
des Projektes "Personal im Rettungsdienst"
- zahlreiche Workshops, u.a. zu den Themen "Notfälle im Kindesalter",
"Ethische, psychologische und theologische Probleme im Rettungsdienst",
"7 Jahre Rettungsassistentengesetz - kritische Bestandsaufnahme" und
"Integrierte Leitstelle"
- Ausgehend von dem im Jahre 1994 durch die Stiftung BINZ unterstützten
Workshop zum Thema "Ethische, psychologische und theologische Probleme
im Rettungsdienst" wurde deutlich, dass trotz aller Fortschritte in
der medizinischen Erstversorgung von Notfallpatienten ein wichtiger
Teilbereich sträflich vernachlässigt wurde, nämlich die menschliche
Komponente, die Fürsorge und der Beistand. Dies Stiftung BINZ hat
daher 2004 in Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Ethik
an der Universität Basel, einen weiteren Workshop zu ethischen Fragen
im Rettungswesen gefördert ("Zwischen Notfallort und Notaufnahme -
ethische Entscheidungen über lebenserhaltende Maßnahmen"), deren Vorträge
in der Zeitschrift "Notfall & Rettungsmedizin erscheinen werden.