1987 - 1997
10 Jahre Stiftung BINZ

Von der Idee.....

Das Unternehmer-Ehepaar Lehmann- Binz stand als seinerzeitige Inhaber der Firma Binz Ambulance in ständigem Kontakt mit Notärzten und Rettungssanitätern, Rettungsassistenten, mit Hilfsorganisationen, den Herstellern medizinischer Geräte und der Automobilindustrie. Aufgrund ihrer Erfahrungen und Eindrücke, die sie im Laufe der Jahre sammelten, erkannten sie den Bedarf zur finanziellen Förderung und entschlossen sich beide dazu, eine Stiftung zu gründen.

..... zur Realität

Im März 1987 gründeten die Eheleute Elisabeth Lehmann (†), geborene Binz, und C. J. Ludwig Lehmann folglich die "Stiftung BINZ". Ziel war es von Anfang an, die Notfallmedizin und das Rettungswesen in Deutschland zu unterstützen. Als Zweck der Stiftung werden in der Satzung unter anderem die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen, die Unterstützung der Forschung und Entwicklung im Bereich der Notfallmedizin sowie die Verbesserung der Aus- und Fortbildung von Notärzten und des Rettungsdienstpersonals genannt. Zwischenzeitlich hat die Stiftung BINZ ihren Sitz nach Ulm, dem deutschlandweit bekannten Zentrum der Notfallmedizin, verlegt.

Mitglieder des Vorstandes sind:

Dr. jur Hans-Dieter Lipppert, Akademischer Direktor, Ulm
Vorsitzender des Vorstandes

Professor Dr. med. Karl- Heinz Altemeyer, Chefarzt i. R., Saarbrücken, stellvertretender Vorsitzender

Professor Dr. med. Franz Konrad, Chefarzt, Sigmaringen

Peter Spiertz, Unternehmensberater, Ulm

Die Korrespondenzanschrift der Stiftung lautet:

Stiftung BINZ
Neuer Graben 21
89073 Ulm

Tel.: 0731 5006 5060
Fax: 0731 5006 5061
email: hans-dieter.lippert@uniklinik-ulm.de

Bankverbindung: Dresdner Bank Ulm 8 124 899 (630 800 15)


Was wurde bisher gefördert?

Aus der Vielzahl der bisher geförderten Projekte soll im Folgenden nur eine kleine Auswahl zusammengestellt werden:

  • Bereitstellung des Lehrbuches "Rettungsassistenten und Rettungssanitäter" und zahlreichen anderen Ausbildungsmaterials

  • Interdisziplinärer Workshop "Bestandsaufnahme Rettungsdienst 1990" und darauf folgend ein Symposium, in dem - basierend auf den Empfehlungen der Bestandsaufnahme - Leitlinien für die weiteren Entwicklungen im Rettungsdienst erarbeitet wurden

  • Studie zum Themenbereich "Qualitätsmanagement"

  • Teilfinanzierung des Lehrbuches "Bergrettung"

  • Förderung der Studie zur Entwicklung, Implementierung und Evaluation der psychosozialen Aus- und Fortbildung von Rettungsassistenten innerhalb des Projektes "Personal im Rettungsdienst"

  • zahlreiche Workshops, u.a. zu den Themen "Notfälle im Kindesalter", "Ethische, psychologische und theologische Probleme im Rettungsdienst", "7 Jahre Rettungsassistentengesetz - kritische Bestandsaufnahme" und "Integrierte Leitstelle"

  • Ausgehend von dem im Jahre 1994 durch die Stiftung BINZ unterstützten Workshop zum Thema "Ethische, psychologische und theologische Probleme im Rettungsdienst" wurde deutlich, dass trotz aller Fortschritte in der medizinischen Erstversorgung von Notfallpatienten ein wichtiger Teilbereich sträflich vernachlässigt wurde, nämlich die menschliche Komponente, die Fürsorge und der Beistand. Dies Stiftung BINZ hat daher 2004 in Zusammenarbeit mit dem Institut für angewandte Ethik an der Universität Basel, einen weiteren Workshop zu ethischen Fragen im Rettungswesen gefördert ("Zwischen Notfallort und Notaufnahme - ethische Entscheidungen über lebenserhaltende Maßnahmen"), deren Vorträge in der Zeitschrift "Notfall & Rettungsmedizin erscheinen werden.